Bei Uberspace.de suchst du dir selbst aus, wieviel du bezahlen möchtest. Denn wir sind der Überzeugung, dass auch Leute, die sich sonst einen Uberspace vielleicht nicht leisten könnten, tolle Ideen haben, die das Netz bereichern können. Und wir sind weiterhin der Überzeugung, dass nicht nur wir, sondern auch andere das unterstützen wollen, in dem sie einen angemessenen Preis bezahlen – oder auch etwas mehr. Unsicher, wieviel das sein könnte? Dann geben wir dir gerne ein paar Anhaltspunkte, an denen du dich orientieren kannst.

Was wir uns wünschen

Wenn du absolut keine Vorstellung hast, wieviel du vernünftigerweise für deinen Uberspace zahlen könntest, schlagen wir dir vor, einen Betrag zwischen 5 und 10 Euro monatlich zu wählen. Damit bewegst du dich in einem Bereich, in dem andere Anbieter beginnen, Pakete mit vergleichbarer Ausstattung zu schnüren. Du bist auch keineswegs darauf festgelegt, diesen Betrag dann für immer zu bezahlen: Du kannst jeden Monat neu festlegen, wieviel dir Uberspace.de wert ist.

Wenn du knapp bei Kasse bist, scheue dich nicht, weniger zu bezahlen: Uns ist wichtiger, dass auch du deine Stimme im Netz bekommst, als auf einem festen Betrag zu bestehen. Wenn es dir hingegen nicht auf ein paar Euro ankommt, freuen wir uns, wenn du freiwillig mehr bezahlst. Du unterstützt damit viele andere, die bei uns spannende Sachen ins Netz stellen, aber vielleicht nicht viel Geld haben.

Wir haben uns allerdings entschieden, als absolute Untergrenze einen Mindestpreis von 1 Euro monatlich festzulegen. Das ist ein rein symbolischer, nicht kostendeckender und ergo durch andere Uberspaces querfinanzierter Preis. Wir hoffen, dass du das nicht als kleingedruckte Einschränkung empfindest, denn du wirst ohnehin kaum einen Anbieter finden, bei dem du für diesen Kurs mehr als eine Mini-Web-Visitenkarte bekämst – wenn überhaupt. Sieh den Mindestpreis daher eher als den berühmten symbolischen Euro, ohne den es einfach nicht geht.

Eins ist aber für uns selbstverständlich, selbst wenn du nur den Mindestpreis wählst: Wir beurteilen dich nicht nach dem, was du bezahlst. Insbesondere wenn du technischen Support brauchst, leuchtet da nicht neben deiner Anfrage eine »Achtung, der Kunde zahlt fast nix«-Lampe auf: Wir helfen allen Ubernauten so, wie wir unseren Freunden helfen.

Was ein Webspace kostet

Ganz klar: Irgendwelche Kosten im Einkauf muss ein Webspace haben. Man braucht Hardware, Platz in einem Rechenzentrum, Strom, Klimatisierung, dann fällt natürlich Datentransfer an, und schließlich auch noch der technische Support durch Menschen wie dich und mich, die gerne ein festes monatliches Gehalt und einen sicheren Arbeitsplatz haben möchten.

Webspace-Hosting ist allerdings ein klassisches Massengeschäft, und wie Massengeschäfte es so an sich haben, strebt der Preis um so mehr gegen Null, je mehr Masse man hat. Gleichzeitig wird daraus bei den meisten Anbietern ein merkwürdiges Subventionsmodell: Die vielen kleinen Kunden, die nur einen Bruchteil der angebotenen Leistung in Anspruch nehmen, finanzieren nämlich die wenigen großen Kunden mit, deren Ressourcennutzung weit mehr Kosten verursacht, als jene monatlich bezahlen.

Wie also unterscheiden die meisten Anbieter zwischen den verschiedenen Tarifen? Sie ziehen willkürlich irgendwelche Grenzen. Da wird munter die Anzahl der E-Mail-Adressen oder der Datenbanken begrenzt, oder es werden Features wie ein SSH-Zugang willkürlich nur bei teuren Tarifen freigeschaltet, obwohl es sich dabei einfach nur um simple Einstellungen handelt. Spätestens, wenn man noch berücksichtigt, dass vor allem der technische Support ein massiver Kostenfaktor ist, von dem aber jeder erwartet, dass er natürlich pauschal mit abgedeckt ist, kann man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Der Preis für einen Webspace hat praktisch nichts damit zu tun, was dem Anbieter im Einkauf tatsächlich für Kosten entstehen. Es ist einfach nur ein gemittelter Preis über die gesamte Kundenbasis.

Im Grunde machen wir also nichts anderes als die großen Anbieter der Branche: Jeder bezahlt einfach irgendwas, und wir hoffen, dass es am Ende in der Summe reicht. So einfach ist das. Der Unterschied ist nur, dass diese Summe bei uns nicht von uns anhand irgendwelcher frei erfundener Grenzen bestimmt wird, sondern dass du ihn dir selbst aussuchst: Denn wir sind überzeugt davon, dass du so wie die meisten Menschen gerne dazu bereit bist, einen fairen Preis zu bezahlen, wenn du nicht über den Tisch gezogen wirst.

Domains

Bitte wähle für die Registrierung von Domains einen vollwertigen Domainregistrar. Jener kann dir in der Regel Domains zu einem günstigen Preis anbieten, lässt dich Domains in Echtzeit über eine entsprechende Schnittstelle registrieren und stellt dir Nameserver bereit, deren Einträge du selbst bearbeiten kannst.

Unser Job ist letztlich das Hosting, und das ist vollkommen unabhängig von einer Domain: Du kannst jede beliebige Domain, egal bei welchem Anbieter du sie registriert hast, kostenlos mit deinem Uberspace benutzen.

Der große Vorteil dabei, wenn du Domains unabhängig vom Hosting registrierst, ist: Du kannst das Hosting jederzeit wechseln, ohne dafür einen aufwendigen Domainumzug in Kauf nehmen zu müssen. Jahresfristen für Domains, AuthCodes, Verfallen von Restlaufzeiten, das alles muss dich dann nicht mehr jucken: Deine Domain kann bis zum St.-Nimmerleins-Tag beim gleichen Registrar bleiben, egal wie oft du den Hoster wechselst.

Einkaufskosten mal konkret

Was für Kosten haben wir also wirklich?

Um hier einen kleinen Anhaltspunkt zu geben, nennen wir einfach mal ein paar Eckdaten, die bei uns auf den einmaligen und monatlichen Lieferantenrechnungen stehen.

  • Hosting-Server: Unsere Webspaces verteilen wir auf mehrere Server, die Arbeitsspeicher und CPU-Ressourcen bereitstellen. Die konkrete Ausstattung variiert dabei, da wir einerseits natürlich von technischen Entwicklungen profitieren wollen, andererseits aber Server nicht schon nach einem Jahr wieder austauschen können. In der aktuellen Gerätegeneration setzen wir Hosts auf Sandybridge-Basis mit zwei CPUs, 128 GB RAM, vier 2-TB-Platten im RAID10, Adaptec-Controllern mit ZMCP sowie vier 1-GBit/s-Netzwerkkarten ein, auf der wir dann per KVM-Virtualisierung 3-4 Uberspace-Hosts á ca. 150-300 Usern laufen lassen. Kosten: um die 5000 Euro pro Server.
  • Rechenzentrum: Irgendwo müssen die Server stehen, nämlich in einem 19-Zoll-Rack in einem Rechenzentrum mit guter Infrastruktur und Internetanbindung. In einem Rack bekommen wir maximal ca. 30 Server unter, dann ist Schluss, weil die Klimatisierung bei 4 kW Leistungsaufnahme gedeckelt ist. Kosten: um die 900 Euro monatlich pro Rack.
  • Strom: Server brauchen nun mal Strom. Ein einfacher Hosting-Server liegt bei etwa 100 Watt Leistungsaufnahme, was im Monat rund 72 kWh pro Server ergibt; die Storage-Systeme benötigen schon allein aufgrund der vielen Festplatten deutlich mehr. Kosten: um die 20 Cent pro kWh.
  • Datentransfer: Wir legen Wert auf Qualität statt Quantität. Deshalb nutzen wir eine Anbindung, die mehrfach redundant ausgelegt ist und direkte Verbindungen mit allen wichtigen deutschen Providern hat. Der Traffic muss so nicht über das Ausland geroutet werden (was billiger, aber langsamer wäre). Derzeit nutzen wir an beiden Rechenzentrums-Standorten jeweils einen 1-GBit/s-Uplink; der darüber laufende Traffic wird nach Bandbreite abgerechnet. Kosten: um die 1000 Euro monatlich pro 100 MBit/s.

Wie bezahlen..?

Alle wichtigen Infos inklusive unserer Bankverbindung findest du in unserem Wiki auf der Seite zum Thema Kontoaufladung. Dort erläutern wir auch, warum wir ausschließlich Überweisungen als Zahlungsmöglichkeit akzeptieren.

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